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Alptraum Plötzlicher Kindstod – was können Sie tun?

Alptraum Plötzlicher Kindstod – was können Sie tun?

Die Fachzeitschrift „Pediatrics“ veröffentlicht eine Studie, in der Daten von mehr als 900.000 Todesfällen bei Säuglingen zwischen 1983 und 2012 analysiert wurden. Im Analysezeitraum fielen die Zahlen von Plötzlichem Kindstod (auch SIDS – Sudden Infant Death Syndrome) um 71 %. Der eigentliche Plötzliche Kindstod ist auf einen Atemstillstand des Kindes zurückzuführen. Er tritt vor allem zwischen den 3. und 6. Lebensmonat des Kindes auf, obwohl auch ältere Kinder sporadisch bis weit über einem Jahr leider noch durchaus betroffen sein können. Eine eindeutige Ursache steht nicht fest. Sicherlich gibt es körperliche Dispositionen, die sich dem Einfluss der Eltern entziehen. Aber es lohnt sich, sich mit den beeinflussbaren Faktoren zu beschäftigen. Vor allem in der Zeit von 1994 – 1996 konnte eine erhebliche Reduzierung der SIDS-Fälle verzeichnet werden, wahrscheinlich weil große Anstrengungen unternommen wurden, darüber aufzuklären, dass Babys auf dem Rücken schlafen sollten.

Was können Eltern noch beachten? Es scheint so, dass Baby, die im Mutterleib oder nach der Geburt Zigarettenrauch ausgesetzt waren, ein höheres SIDS-Risiko haben. Babys, die gestillt werden und deren Eltern konsequent Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, haben laut Studie ein geringeres Risiko.

Außerdem gehört zu den beeinflussbaren Dingen, die sog. „sichere Schlafumgebung“. Neben der Bauchlage werden Kriterien, wie zu warm, zu ruhig, keine sensomotorische Stimulation als bedenklich benannt. Bitte sprechen Sie unsere Kinderärztinnen und Kinderärzte an, wenn Sie Fragen hierzu haben.

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Bereits mit Neunjährigen sollten Eltern über Alkohol und dessen Risiken sprechen

 

Wenn Kinder etwa neun Jahre alt sind, sollten Eltern mit ihnen über Alkohol und die Risiken seines Konsums sprechen.

 

„Kinder beginnen in diesem Alter positiv über Alkohol zu denken. Im Jugendalter verfestigen sich dann Einstellungen gegenüber Alkohol, Trinkmotive und Konsummuster und bleiben häufig bis zum Erwachsenenalter bestehen“, erläutert Dr. med. Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Gründe dafür. Diese Meinung vertritt u.a. auch Professor Lorena Siqueira von der American Academy of Pediatrics, eine Gesellschaft der amerikanischen Pädiater. Je mehr Heranwachsende Alkoholwerbung und Ähnlichem ausgesetzt sind, desto eher werden sie trinken. Daher ist es sehr wichtig, die Gefahren von Alkohol frühzeitig zu kommunizieren.

Wer in jungen Jahren regelmäßig Alkohol trinkt, hat ein hohes Risiko, im Erwachsenenalter alkoholabhängig zu werden. Zwar nimmt der Alkoholverbrauch der Jugendlichen tendenziell insgesamt ab, doch verbrauchen einer Berichterstattung des Robert Koch-Instituts zufolge etwa 5% der 12- bis 17-Jährigen gesundheitsschädliche Alkoholmengen. Und mehr als die Hälfte der Jugendlichen glauben nach eigenen Angaben, dass sie nach fünf oder mehr Einheiten von Alkohol nicht betrunken gewesen seien. „Bei Kindern und Jugendlichen steigt der Alkoholgehalt im Blut stärker und schneller an als bei Erwachsenen. Auch der Alkoholabbau erfolgt langsamer“, warnt Dr. Brockstedt. „Vielleicht noch wichtiger als das Gespräch ist das Vorbild der Eltern. Zuhause sollte Alkoholgenuss nichts Alltägliches sein und auch nicht als Mittel gegen unangenehme Gefühle fungieren“, ergänzt der Suchtexperte.

Quellen: RKI (GBE kompakt), Pediatrics

Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V.  Quelle : www.kinderaerzte-im-netz.de.

Wir sind der Meinung, dass das Alter von 9 Jahren nur ein grober Richtwert sein kann und es maßgeblich von der Entwicklung des Kindes abhängt, wann eine solche Aufklärung über Alkohol Sinn ergibt.

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Gut vernetzt für eine bessere Förderung der Kinder in unserem Stadtteil

Am 19.08.2015 hat eine Kinderärztin des MEZ Köln am Treffen des Netzwerks “Frühe Hilfen” Rodenkirchen teilgenommen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die verschiedenen Berufsgruppen und Organisationen am besten zusammenarbeiten können, damit die Kinder in Köln tatsächlich die Förderung bekommen, die sie benötigen, und das auch früh genug. Selbstverständlich unterstützt das MEZ Köln diese Bemühungen! Die Kenntnis über die Hilfen anderer Institutionen ermöglicht eine bessere Beratung der Familien und eine Abstimmung der Angebote aufeinander, so das Credo der Organisatoren.

Mehr als 50 Fachkräfte erwartete der Veranstalter „Köln für Kinder“, so auch den Schirmherr Jan Schmolling, Chef der Geburtsklinik im Severinsklösterchen und die Leiterin des Bezirksjugendamts, Ruth Hartmann. In einem Vortrag zu Risiken und Nebenwirkungen interdisziplinärer Fall- und Netzwerkarbeit stellte Frau Prof. Dr. Eike Quilling eine umfangreiche Studie zur Netzwerkarbeit vor.

Interdisziplinäre Arbeitsgruppen diskutierten engagiert die praktische Kooperation in der Fallarbeit. Anhand der Auswertungen der Arbeitsgruppen konnten konkrete Vereinbarungen für eine gute und verbesserte Kooperation zwischen den verschiedenen Institutionen und Berufsgruppen getroffen werden.

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Neue Leitlinie für Pneumokokkenimpfung

Die ständige Impfkommission (STIKO) sieht laut ihren aktuellen Leitlinien nur noch 3 statt 4 Pneumokokkenimpfungen für reifgeborene Säuglinge vor, die die Impfung mit dem Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff zur gleichen Zeit wie den bekannten 6-fach Impfstoff erhalten (2., 4. und zur Auffrischung zwischen 11. und 14. Monat). Bei Frühgeborenen bleibt es bei 4 Impfungen durch eine zusätzliche Impfung im Alter von 4 Monaten.

Nach wie vor ist eine Pneumokokkeninfektion eine ernste Bedrohung für die Gesundheit eines Kindes. Pneumokokken können z.B. Hirnhautentzündungen, Lungenentzündungen und Mittelohrentzündungen hervorrufen. Bereits seit 2006 empfiehlt die STIKO Pneumokokkenimpfungen für alle Säuglinge und Kleinkinder ab dem vollendeten 2. Lebensmonat sowie für bisher nicht geimpfte Kinder und Jugendliche mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung (z.B. mit Immundefekten sowie chronischen Erkrankungen, wie bspw. Asthma, Diabetes oder solchen des Herz-Kreislaufsystems). Die Verringerung der Zahl der Impfungen erfordert zuverlässiges Einhalten der Impftermine, damit die Wirksamkeit nicht beeinträchtigt wird.

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Aline Oehmig – Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Ich arbeite sehr gern mit Kindern und möchte ihnen bei den kleinen und großen Aufgaben helfen, die das Aufwachsen an sie stellt. Vorher war ich in einer rein psychiatrischen Praxis tätig. Hier im MEZ kann ich selber Therapien durchführen und so eher in die Tiefe gehen. Dabei finde ich die Vielfalt der beruflichen Qualifikationen und Ansätze im MEZ Köln als Bereicherung.

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Sozialpsychiatrische Versorgung in unseren MEZ’s

Die 2009 eingeführte, ambulante Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher hat sich bewährt. Auch wir arbeiten als sog. „SPV-Praxis“, also mit einem multiprofessionellen Team. Das dient der Förderung einer qualifizierten interdisziplinären sozialpsychiatrischen Behandlung in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung. Und wir freuen uns Über die guten Ergebnisse der ersten Evaluation. Lesen Sie mehr: Deutsches Ärzteblatt, Sozialpsychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen: Interdisziplinäre Kooperation

 

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Verstärkung im Team – ​Frau ​Rodenhäuser und ​Frau ​ Oehmig ab 1.Juli im MEZ Köln​

Neue Mitarbeiter – Kompetenz und Leistung

Wir freuen uns sehr, Ihnen mit Frau Rodenhäuser und Frau Oehmig zwei neue Mitglieder unseres MEZ Köln-Teams vorzustellen. Die beiden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen fangen zum 01.07.2015 beim MEZ Köln an. Wir sind uns sicher, dass Frau Rodenhäuser und Frau Oehmig unser Team mit Ihren Erfahrungen verstärken. Wir wünschen beiden einen guten Start bei uns!Eine ausführliche Vorstellung finden Sie Anfang Juli hier im News-Bereich.

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Annegret Thoumazou

Mein Name ist Annegret Thoumazou. Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester und studierte Heilpädagogin und bin seit Juni im MEZ Köln tätig. Besonders die Schnittstelle zwischen Medizin und Pädagogik reizt mich an meiner neuen Aufgabe und ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die neuen Herausforderungen.
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