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Kita: Wir haben Läuse….

Wie oft liest man diese Nachricht, wenn man sein Kind in eine Kita bringt. Auch anderen Plätzen, an denen Menschen eng zusammen kommen, können Kopfläuse sich ausbreiten. Was muss man beachten, wenn ein Kind sich diese sesamkorngroßen „Untermieter“ eingefangen hat. Zunächst einmal: Kopfläuse leben nur außen am Körper und halten sich mit ihren klauenartigen Fortsätzen an ihren 3 Beinpaaren an Haaren fest. Eine Ausbreitung vom Kopf auf andere behaarte Körperstellen ist eher selten. Kopfläuse ernähren sich von menschlichem Blut. Dafür stechen und saugen sie mit ihren Mundwerkzeugen. Dabei dringt ein gerinnungshemmendes Speichelsekret in die Wunde ein. Das juckt. Auch wenn sich die lästigen Parasiten schnell vermehren und man deshalb sofort gegen sie vorgehen sollte, muss man in unseren Breiten nicht fürchten, dass sie weitere Krankheiten übertragen. Wichtig ist es dabei auch, die Eier – Nissen genannt – mit zu entfernen, die ca 1cm von der Kopfhaut entfernt in den Haaren kleben, denn schon nach ca einer Woche schlüpft die Larve, die nach 9 – 12 Tagen damit beginnt ihrerseits Eier zu legen. Kein Mensch muss sich schämen, wenn er Kopfläuse hat. Entgegen der weit verbreiteten Annahme hat das nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Zur Nissensuche empfehlen wir die Systematische Suche mit einem Färbestilkamm und das Abscheiteln der Haare.

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Scheidungskinder – was können Eltern tun?

Im Jahr 2014 wurden 84042 Ehen geschieden, in denen 134803 Kinder lebten. Das Erfreuliche daran ist, dass die Zahl leicht rückläufig ist, genauso, wie die Gesamtzahl der Ehescheidungen (Quelle Destatis). Eltern, die sich mit dem Gedanken an eine Scheidung beschäftigen, haben oftmals besondere Fragen, z.B. die Frage, ob mit der Scheidung gewartet werden sollte, bis die Kinder älter sind? Grundsätzlich sollte die Entscheidung für eine Trennung auf der Paarebene getroffen werden, denn anhaltende Konflikte zwischen den Eltern und ein wenig liebevoller Umgang miteinander erhöhen die psychischen Belastungen für ein Kind mehr, als eine geglückte Trennung. Auch ein Alter, in dem eine Trennung oder Scheidung für die Kinder leichter zu verarbeiten ist, gibt es so nicht.

Die Anforderungen an die Eltern bei Trennung oder Scheidung sind besonders hoch. Um mit ihren Gefühlen, wie Trauer, Angst, Scham gegenüber ihrem Umfeld, Wut und Schuldgefühlen besser klarzukommen, benötigen Kinder vor allem viel Sicherheit. Die Sicherheit von beiden Eltern geliebt zu werden, den ausgezogenen Elternteil nicht zu verlieren, sich nicht entscheiden zu müssen – auch nicht, ob einer von beiden lügt, sind nur einige Aspekte. Besonders wichtig für das Kind ist es dabei einen respektvollen Umgang der Eltern miteinander zu erleben, und Eltern, die weiterhin gemeinsame Entscheidungen für das Kind treffen.

Kinder verstehen die Gründe für eine Scheidung oft falsch, besonders dann, wenn sie häufig Zeuge von Erziehungsstreitigkeiten der Eltern geworden sind. Versuchen Sie dem Kind altersentsprechend die Gründe für die Trennung zu erklären. Besonders schwierig ist hier der Umstand, dass Kinder erst im Schulalter anfangen zu verstehen, dass Liebe an Bedingungen geknüpft und endlich sein kann.

Wenn Eltern helfen, die Scheidung als eine endgültige Trennung zu begreifen, geben sie dem Kind die Möglichkeit, sich von dem Wunsch zu verabschieden, dass die Eltern wieder zusammenkommen. Dabei dürfen Eltern durchaus optimistisch in die Zukunft schauen und die Trennung als Chance begreifen. Ein einfühlsamer Umgang mit den Gefühlen der Kinder sorgt dafür, dass sie das nicht als herzlos empfinden.

Sie kennen Ihr Kind gut. Bemerken Sie länger andauernden Stress, z.B. Schulmüdigkeit, Rückzug von Freunden oder Unlust auf neue Freunde zu finden, oder bemerken Sie, dass Ihr Kind sich nicht entspannen und einfach Vergnügen kann, schlechter oder plötzlich viel mehr schläft, sich streitlustig verhält oder besonders widerspenstig ist, dann sind dies vielfach Warnzeichen, die Sie mit dem Hausarzt oder Kinderarzt besprechen können. Bei Bedarf kann der Arzt dann an einen Kinder- und Jugendpsychiater überweisen und ggf. kann dieser auch der gesamten Familie helfen, mit den Belastungen besser umzugehen, die eine Scheidung hervorrufen kann.

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Kinder mit Schuppenflechte haben höhere Risiken für weitere Erkrankungen

Frühe Kontrollen sind wichtig

Solche medizinischen Probleme treten häufiger auf, als bei gesunden Gleichaltrigen:

Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn), Rheuma. Als Folge von Übergewicht und Stoffwechselstörungen muss die Liste der Risiken durch eine sog. Nicht alkoholische Fettleber (NAFLD) ergänzt werden.

Was tun: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt und lassen Sie Ihr Kind auf diese Risiken hin untersuchen. Der Blutdruck sollte ab einem Alter von 3 Jahren kontrolliert werden. In Amerika wird empfohlen, zwischen dem 9. und 11. sowie zwischen dem 17. und 21. Lebensjahr den Fettstoffwechsel (Gesamtcholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride) festzustellen.

Ist ein Kind mit Schuppenflechte bereits übergewichtig, sollte zusätzlich alle 3 Jahre ein Zuckertest erfolgen.

Wenn Sie jetzt denken die Psoriasis hat mir schon gereicht, dann ist das sicher verständlich. Diese Empfehlung soll Sie nicht zusätzlich sorgen. Es geht darum, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können, falls eines der Risiken sich realisiert.

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SCHAU HIN! – Was Dein Kind mit Medien macht

Viele Eltern möchten ihre Kinder kompetent begleiten, wenn es darum geht, die Vorteile des Internets für sich zu nutzen. Aber was machen die Kinder und Jugendlichen mit Medien? Wie schütze ich mein Kind? SCHAU HIN! bietet für Eltern und Erzieher von Kindern zwischen drei und 13 Orientierung in der Welt der Medien.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, mit den öffentlich-rechtlichen Sendern Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM.

Da finden Sie gezielte Erziehungstipps und praxisnahe Hilfestellungen für den kindgerechten Umgang mit Medien, zum Beispiel mit altersgerechten Angeboten für Kinder, Sicherheitseinstellungen und aktuellen Trends. Konkret und fundiert.

„SCHAU HIN!“ bietet alltagstaugliche und anschauliche Anregungen zur Medienerziehung:

  • Auf www.schau-hin.info finden Interessierte alle Informationen und Angebote auf einen Blick und können Fragen an einen Mediencoach stellen. Mit dem Medienquiz lernen Familien spielend mehr über die Medienwelt.
  • Eine App informiert aktuell und bietet viele Empfehlungen.
  • Publikationen auf Deutsch und Türkisch können online heruntergeladen oder bestellt werden, darunter Medienbriefe, auch auf Arabisch, mit Tipps zu jedem Alter.
  • Auf Facebook und Twitter informiert die Initiative über aktuelle Themen der Medienerziehung

 

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