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Auch unsere Kinderärzte empfehlen: 2-3 mal in der Woche Fisch

Allergische Erkrankungen wie Asthma und Rhinitis (allergischer Schnupfen) treten meistens in der Kindheit auf. Wissenschaftler des Karolinska Instituts bei Stockholm erforschen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umwelt und Lebensführung bei Kindern und dem Auftreten solcher allergischer Erkrankungen. Eine Studie bestätigte nun, dass die Konzentration von mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Blut von 8 jährigen Kindern Einfluss auf die Häufigkeit und den Verlauf von allergischen Erkrankungen hat. Die untersuchten Fettsäuren –Omega3- und Omega6-Fettsäuren – kann der Körper nicht selbst bilden, sondern muss sie mit der Nahrung aufnehmen. Man findet sie in Nüssen, einigen Ölen und langkettige Omega3 Fettsäuren vor allem in fettem Fisch.
Achtjährige Kinder, die höhere Blutspiegel von langkettigen Omega-3-Fettsäuren oder Arachidonsäure (vierfach ungesättigte Fettsäure) hatten, entwickelten im Alter von 16 Jahren seltener Asthma oder Rhinitis. Achtjährige, die bereits an Asthma oder Rhinitis erkrankt waren, aber einen höheren Arachidonsäurespiegel besaßen, hatten eine größere Chance, mit 16 Jahren symptomfrei zu sein.
Bereits eine frühere Studie des Instituts hatte zu einer Empfehlung geführt, dass Kinder 2 – 3 x/Woche Fisch essen sollten. Die neue Studie bestätigt diese Empfehlung.

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Kita: Wir haben Läuse….

Wie oft liest man diese Nachricht, wenn man sein Kind in eine Kita bringt. Auch anderen Plätzen, an denen Menschen eng zusammen kommen, können Kopfläuse sich ausbreiten. Was muss man beachten, wenn ein Kind sich diese sesamkorngroßen „Untermieter“ eingefangen hat. Zunächst einmal: Kopfläuse leben nur außen am Körper und halten sich mit ihren klauenartigen Fortsätzen an ihren 3 Beinpaaren an Haaren fest. Eine Ausbreitung vom Kopf auf andere behaarte Körperstellen ist eher selten. Kopfläuse ernähren sich von menschlichem Blut. Dafür stechen und saugen sie mit ihren Mundwerkzeugen. Dabei dringt ein gerinnungshemmendes Speichelsekret in die Wunde ein. Das juckt. Auch wenn sich die lästigen Parasiten schnell vermehren und man deshalb sofort gegen sie vorgehen sollte, muss man in unseren Breiten nicht fürchten, dass sie weitere Krankheiten übertragen. Wichtig ist es dabei auch, die Eier – Nissen genannt – mit zu entfernen, die ca 1cm von der Kopfhaut entfernt in den Haaren kleben, denn schon nach ca einer Woche schlüpft die Larve, die nach 9 – 12 Tagen damit beginnt ihrerseits Eier zu legen. Kein Mensch muss sich schämen, wenn er Kopfläuse hat. Entgegen der weit verbreiteten Annahme hat das nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Zur Nissensuche empfehlen wir die Systematische Suche mit einem Färbestilkamm und das Abscheiteln der Haare.

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