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Scheidungskinder – was können Eltern tun?

Im Jahr 2014 wurden 84042 Ehen geschieden, in denen 134803 Kinder lebten. Das Erfreuliche daran ist, dass die Zahl leicht rückläufig ist, genauso, wie die Gesamtzahl der Ehescheidungen (Quelle Destatis). Eltern, die sich mit dem Gedanken an eine Scheidung beschäftigen, haben oftmals besondere Fragen, z.B. die Frage, ob mit der Scheidung gewartet werden sollte, bis die Kinder älter sind? Grundsätzlich sollte die Entscheidung für eine Trennung auf der Paarebene getroffen werden, denn anhaltende Konflikte zwischen den Eltern und ein wenig liebevoller Umgang miteinander erhöhen die psychischen Belastungen für ein Kind mehr, als eine geglückte Trennung. Auch ein Alter, in dem eine Trennung oder Scheidung für die Kinder leichter zu verarbeiten ist, gibt es so nicht.

Die Anforderungen an die Eltern bei Trennung oder Scheidung sind besonders hoch. Um mit ihren Gefühlen, wie Trauer, Angst, Scham gegenüber ihrem Umfeld, Wut und Schuldgefühlen besser klarzukommen, benötigen Kinder vor allem viel Sicherheit. Die Sicherheit von beiden Eltern geliebt zu werden, den ausgezogenen Elternteil nicht zu verlieren, sich nicht entscheiden zu müssen – auch nicht, ob einer von beiden lügt, sind nur einige Aspekte. Besonders wichtig für das Kind ist es dabei einen respektvollen Umgang der Eltern miteinander zu erleben, und Eltern, die weiterhin gemeinsame Entscheidungen für das Kind treffen.

Kinder verstehen die Gründe für eine Scheidung oft falsch, besonders dann, wenn sie häufig Zeuge von Erziehungsstreitigkeiten der Eltern geworden sind. Versuchen Sie dem Kind altersentsprechend die Gründe für die Trennung zu erklären. Besonders schwierig ist hier der Umstand, dass Kinder erst im Schulalter anfangen zu verstehen, dass Liebe an Bedingungen geknüpft und endlich sein kann.

Wenn Eltern helfen, die Scheidung als eine endgültige Trennung zu begreifen, geben sie dem Kind die Möglichkeit, sich von dem Wunsch zu verabschieden, dass die Eltern wieder zusammenkommen. Dabei dürfen Eltern durchaus optimistisch in die Zukunft schauen und die Trennung als Chance begreifen. Ein einfühlsamer Umgang mit den Gefühlen der Kinder sorgt dafür, dass sie das nicht als herzlos empfinden.

Sie kennen Ihr Kind gut. Bemerken Sie länger andauernden Stress, z.B. Schulmüdigkeit, Rückzug von Freunden oder Unlust auf neue Freunde zu finden, oder bemerken Sie, dass Ihr Kind sich nicht entspannen und einfach Vergnügen kann, schlechter oder plötzlich viel mehr schläft, sich streitlustig verhält oder besonders widerspenstig ist, dann sind dies vielfach Warnzeichen, die Sie mit dem Hausarzt oder Kinderarzt besprechen können. Bei Bedarf kann der Arzt dann an einen Kinder- und Jugendpsychiater überweisen und ggf. kann dieser auch der gesamten Familie helfen, mit den Belastungen besser umzugehen, die eine Scheidung hervorrufen kann.

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Kinder mit Schuppenflechte haben höhere Risiken für weitere Erkrankungen

Frühe Kontrollen sind wichtig

Solche medizinischen Probleme treten häufiger auf, als bei gesunden Gleichaltrigen:

Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn), Rheuma. Als Folge von Übergewicht und Stoffwechselstörungen muss die Liste der Risiken durch eine sog. Nicht alkoholische Fettleber (NAFLD) ergänzt werden.

Was tun: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt und lassen Sie Ihr Kind auf diese Risiken hin untersuchen. Der Blutdruck sollte ab einem Alter von 3 Jahren kontrolliert werden. In Amerika wird empfohlen, zwischen dem 9. und 11. sowie zwischen dem 17. und 21. Lebensjahr den Fettstoffwechsel (Gesamtcholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride) festzustellen.

Ist ein Kind mit Schuppenflechte bereits übergewichtig, sollte zusätzlich alle 3 Jahre ein Zuckertest erfolgen.

Wenn Sie jetzt denken die Psoriasis hat mir schon gereicht, dann ist das sicher verständlich. Diese Empfehlung soll Sie nicht zusätzlich sorgen. Es geht darum, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können, falls eines der Risiken sich realisiert.

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SCHAU HIN! – Was Dein Kind mit Medien macht

Viele Eltern möchten ihre Kinder kompetent begleiten, wenn es darum geht, die Vorteile des Internets für sich zu nutzen. Aber was machen die Kinder und Jugendlichen mit Medien? Wie schütze ich mein Kind? SCHAU HIN! bietet für Eltern und Erzieher von Kindern zwischen drei und 13 Orientierung in der Welt der Medien.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, mit den öffentlich-rechtlichen Sendern Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM.

Da finden Sie gezielte Erziehungstipps und praxisnahe Hilfestellungen für den kindgerechten Umgang mit Medien, zum Beispiel mit altersgerechten Angeboten für Kinder, Sicherheitseinstellungen und aktuellen Trends. Konkret und fundiert.

„SCHAU HIN!“ bietet alltagstaugliche und anschauliche Anregungen zur Medienerziehung:

  • Auf www.schau-hin.info finden Interessierte alle Informationen und Angebote auf einen Blick und können Fragen an einen Mediencoach stellen. Mit dem Medienquiz lernen Familien spielend mehr über die Medienwelt.
  • Eine App informiert aktuell und bietet viele Empfehlungen.
  • Publikationen auf Deutsch und Türkisch können online heruntergeladen oder bestellt werden, darunter Medienbriefe, auch auf Arabisch, mit Tipps zu jedem Alter.
  • Auf Facebook und Twitter informiert die Initiative über aktuelle Themen der Medienerziehung

 

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Rettender Griff kann Probleme auslösen

Man sieht es häufig: Ein kleines Kind strauchelt und fällt möglicherweise hin. Da scheint ein schneller Griff nach der Hand des Kindes Schlimmeres zu verhindern. Allerdings kann auch das ruckhafte Hochziehen an einer Hand gesundheitliche Probleme verursachen, da die Gelenke dieser Belastung nicht immer standhalten. Es kann zu einer schmerzhaften Ellenbogenlockerung kommen. Kinder weinen dann meistens und wollen den Arm nicht mehr bewegen. Oft können sie ihn kaum noch hochheben und er scheint fast wie gelähmt. Schmerzen führen dazu, dass sie ihn schützend an die Seite nehmen, das Handgelenk leicht nach innen gedreht. Beobachten Sie dies bei Ihrem Kind suchen Sie bitten einen Arzt auf, damit das Gelenk wieder in die richtige Position gebracht wird und Durchblutungsstörungen oder spätere Bewegungseinschränkungen vermieden werden. Je jünger und schwerer das Kind ist, umso größer das Risiko eines sog. „Sonntagsarms“. Wenn es die Situation erlaubt, heben Sie ein Kind hoch, indem Sie mit beiden Händen um die Brust fassen.

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So wichtig: Masernimpfung!

24.04.2017

Pädiater warnen vor gefährlichen Masernerkrankungen

Angesichts der steigenden Masernzahlen in Deutschland warnen die pädiatrischen Verbände unter dem Dach der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) zu Beginn der Europäischen Impfwoche vor der hoch ansteckenden Infektionskrankheit.

Laut Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) in Berlin haben sich seit Beginn des Jahres bereits mehr als 450 Menschen mit Masern infiziert. Darunter leider auch über 50 Säuglinge. „Erkrankungen im Säuglingsalter verlaufen anfangs oft ohne die typischen Symptome und erscheinen zunächst eher harmlos. Leider wissen wir, dass diese Infektionen gerade nach Erkrankung in den ersten Lebensjahren nicht selten zu gravierenden Spätfolgen führen können. Die chronische Maserngehirnentzündung (Subakute Sklerosierende Panenzephalitis – kurz SSPE) tritt erst Jahre nach der eigentlichen Erkrankung auf und endet immer tödlich. Durch die Vermehrung der Masernviren wird das Gehirn zerstört – die Betroffenen verlieren nach und nach alle Fähigkeiten, die sie einmal besessen haben. Am Ende dieses Zerstörungsprozesses steht der Tod. Daher müssen Infektionen in den ersten Lebensjahren unbedingt vermieden werden“, warnt Dr. Martin Terhardt, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt aus Berlin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI in Berlin empfiehlt eine zweimalige Impfung gegen Masern, beginnend ab dem Alter von 9 bis 11 Monaten. Um die Masern zu eliminieren, sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Impfquoten von mehr als 95% für beide Impfungen notwendig. Trotz des Anstieges der Impfquoten in den vergangenen Jahren sieht Dr. Terhardt noch große Probleme für das Ziel, diese gefährliche Erkrankung auch in Deutschland auszurotten. „Unsere Kinder sind inzwischen gut, wenn auch manchmal zu spät, geimpft. Bei den jungen Erwachsenen gibt es dagegen große Impflücken. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, da es die Meldepflicht für Masern erst seit 2001 gibt und wir die genauen Impfquoten aus den 80er- und 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht kennen. Viele Menschen aus diesen Generationen haben die Masern selbst nicht durchgemacht und wurden – wenn überhaupt – nur einmal geimpft. Die Frauen aus diesen Generationen sind jetzt in einem Alter, in dem sie selbst Kinder bekommen können. Ohne die Überprüfung des eigenen Impfstatus besteht die Gefahr, dass die eigenen Kinder dann vollkommen ohne Schutz gegen Masern auf die Welt kommen. Denn nur geschützte Mütter können die lebensrettenden Antikörper über das Nabelschnurblut an ihre Kinder weitergeben. Säuglinge ohne diesen „Nestschutz“ können sich ab dem ersten Lebenstag mit Masern anstecken. Je früher aber eine Infektion mit Masern stattfindet, desto höher ist die Gefahr einer chronischen Maserngehirnentzündung“, fasst Terhardt, der auch Mitglied der STIKO ist, den Teufelskreis der Maserinfektion zusammen.

Impfkritiker versuchen die Impfung gegen Masern zu diskreditieren

Neben der Problematik, Nachholimpfungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchzuführen, ist die DAKJ in Sorge, dass sich viele Menschen durch bewusst gestreute Fehlinformationen über Impfungen verunsichern lassen. So werden im Internet auf den Seiten der Impfgegner immer wieder Argumente aufgeführt, die längst widerlegt sind oder einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Das häufig zitierte Argument, dass Impfungen Allergien auslösen, wurde mit der Deutschen Einheit ad absurdum geführt. Denn in der ehemaligen DDR gab es quasi eine Impfpflicht, aber kaum Allergien. Nach dem Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten sank die Impfquote im Osten – gleichzeitig stieg die Zahl der Allergien dort aber an, was zeigte, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Impfungen und Allergien gibt. Gleiches gilt für den immer wieder aufgeführten Zusammenhang zwischen dem sogenannten „Plötzlichen Kindstod“ (engl. sudden infant death syndrome – kurz SIDS) und dem Einsatz einer Impfung in Deutschland, bei der Säuglinge im ersten Lebensjahr mit einer Spritze gegen 5 bzw. 6 potenziell tödliche Infektionskrankheiten geschützt werden. Als die Pädiater den Eltern empfahlen, ihre Babys nur noch in Rückenlage schlafen zu lassen, ging die Zahl der „SIDS-Fälle“ in Deutschland deutlich zurück, obwohl die Mehrfachimpfungen gleichzeitig zunahmen.

Aktuell versuchen die Impfgegner, mit Hilfe eines Kinofilms die Impfung gegen Masern zu diskreditieren. Regisseur des Films ist Andrew Wakefield, dem bereits 2010 durch die britische Ärztekammer die Berufserlaubnis als Viszeralchirurg entzogen wurde, da er eine Studie gefälscht hatte, um einen Zusammenhang zwischen Masernimpfungen und Autismus herzustellen. Nun soll eine Verbindung zwischen Impfung und Erkrankung filmisch erneut konstruiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei der Masern-MumpsRöteln(MMR)-Impfstoff und der Konservierungsstoff Thiomersal, die laut Film das Risiko für Autismus erhöhen sollen. Alle verfügbaren Metaanalysen, die aktuell auch vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI – oberste Zulassungsbehörde für Impfstoffe in Deutschland) veröffentlicht wurden, zeigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen den MMR-Impfstoffen, diesem Konservierungsstoff und der Entstehung von Autismus und anderen neurologischen Erkrankungen gibt. In den in Deutschland verwendeten Impfstoffen ist Thiomersal seit den 90er-Jahren gar nicht mehr vorhanden, da es inzwischen modernere Methoden gibt, Impfstoffe haltbar zu machen. „Besonders irritierend ist die Behauptung im Film, dass die Mono-Impfung gegen Masern angeblich ein geringeres Risiko für Autismus haben soll als die kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln“, zeigte sich Martin Terhardt erstaunt, nachdem er den Film gesehen hatte. „Denn dazu gibt es weltweit keine einzige Untersuchung“. Ob diese filmische Einschätzung damit zusammenhängt, dass Andrew Wakefield ein Patent für die Masern-Mono-Impfung besitzt, ist der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin nicht bekannt.

Unterzeichner:
Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ)
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)
Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ)

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Dies ist eine gemeinsame Pressemeldung der DAKJ, des BVKJ, der DGKJ und der DGSPJ. Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.dakj.de, www.kinderaerzte-im-netz.de, www.dgkj.de oder www.dgspj.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf eine dieser Startseite verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden
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Joshua teilt mit uns ein Rezept

Bananen Pfannkuchen

1 Tasse Mehl z.B. Dinkelmehl

1 Tasse Milch

1 Ei

2 reife Bananen

2 EL Haferflocken

etwas Öl, z.B Rapsöl für die Pfanne

Die reifen Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Die anderen Zutaten zusammen in die Schüssel geben. Kurz quellen lassen. Alles verrühren. Mit Öl in der Pfanne kleine Pfannkuchen braten. Je reifer die Bananen , um so süßer der Geschmack.

Vielen Dank – Joshua! Das klingt richtig lecker!

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Da simmer dabei

Das dachte sich die Praxis und zieht heute mit dem Zug durchs Veedel. Gut gelaunt, die Taschen prall gefüllt, trafen sich alle Zwerge schon heute morgen beim Aufstellen des Zuges – voller Vorfreude!

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